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Zur Geschichte der Kirburger Kirche:
| 1167 |
Bau der Kirche der Pfarrei Kirburg im
romanischen Stil |
| 1215 |
erstmals urkundlich erwähnt, schenkt die Kirche
ihr Patronatsrecht gleichzeitig der Abtei Marienstatt |
| 1270 |
wurde H. Pastor und Pleban als Pfarrer geannt |
| 1319 |
wurde die Pfarrei an Marienstatt inkorporiert |
| 1453 |
war Apostel Jakobus Hauptpatron der Kirche. Der
Gottesmutter Maria, dem heiligen Apostel Jakobus, St. Antonius und St.
Katharina war |
| 1487 |
die Pfarrkirche geweiht |
| 1540 |
goss man eine St. Jakobsglocke, die heute noch
erhalten ist |
| 1560 |
wurde die Reformation eingeführt |
| 1700 |
wurde der Kirchturm neu errichtet, der |
| 1837 |
schon wieder baufällig geworden |
| 1838 |
wieder erneuert werden musste |
| 1872 |
wurde die alte Kirche mit romanischem Schiff und
Schor abgerissen |
| 1872 - 1874 |
durch den jetzigen Bau ersetzt |
Die 1048 bestägtigte Beschreibung des Haigerer Kirchensprengels aus dem
Jahre 914 nennt den "Meginheresfanc",den Bifang eines mit Namen
Meginher, das spätere Kirchspiel Kirburg. Das Gebiet um Kirburg war, wie die
Bifänge von Freusburg, Wissen und etwas weiter südlich im Westerwald der
Bifang Gemünden von 879, ein karolingischer Rodungsbezirk.
Die Besitznachfolger jenes Meginher hatten hier schon 1167 eine Kirche gebaut
und ihr Eigentum mit einer Befestigungsanlage gesichert.
Man kann also davon ausgehen, dass zumindest wesentliche Teile der Trockenmauer
in Richtung Bölsberg bereits im 12. Jahrhundert aufgeschichtet wurden. |